Schwierige Zucht |
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Grundsätzlich liegen hierin auch heute noch gewisse Schwachpunkte, denn Widdertypausprägung und Fellverbesserung stehen selbst jetzt noch obenan auf der Wunschliste bei dieser Rasse. Dazu ist anzumerken, daß schon die Herauszüchtung mit mehr Züchtern auf breiterer Basis eigentlich rascher zum Erfolg geführt hätte. Wenn man Reck also unterstellt, daß er wider besserer Einsicht schon alleine die Silberung übertragen wollte, dann muß er einen sehr harten Züchterkopf besessen haben, die sehr große Verwegenheit zu begehen, die schmalen Köpfe normalhaariger Rassen mit den Ramsköpfen von Widdern zu vereinen. Es ist eigentlich sehr schade, daß wir kaum etwas von der Züchterpersönlichkeit dieses eigenwilligen Mannes kennen, der doch später alles in genialer Weise vereinte ! Es scheint so, als ob Reck 1900 bereits den ersten Meißner zeigte. 1927 waren bei der Landesverbandsschau in Meißen jedenfalls bereits Widder in Blau, Schwarz, Havannafarbig, Gelb und Braun zu sehen. Nach dem Tode von Leo Reck war es besonders Emil Neupold aus Meißen, der in der Elbstadt diesen neuen Widder förderte. Von diesem Züchter stammen auch die braunen und gelben Meißner Widder. |
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